Events und auch Eventagenturen können aus den unterschiedlichsten Gründen scheitern bzw. Misserfolge erleiden. Häufig liegen die Gründe bei externen Faktoren, häufig allerdings auch beim Eventmanager / Eventorganisator selbst! Einige der häufigsten Fehler angehender Eventmanager sollen in Folge kurz angesprochen werden…
#1 Unfähigkeit zur Zielsetzung: Wenn Ihr ein Event im Sinne eines Bargangs veranstaltet, oder eine Eventagentur eröffnet, so, wie man eben mal ein Restaurant in Pacht nimmt, dann werdet ihr in den seltensten Fällen von Erfolg gekrönt werden! Elementar für einen Eventmanager sind eine motivierte und professionelle Arbeitsweise. Sind diese Grundvoraussetzungen einmal gegeben fehlen noch die richtigen Ziele. Ziele müssen konkret und messbar, vor allem aber auch realistisch sein. Noch ist kein Meister vom Himmel gefallen! Auch in kleinen Schritten gelangt man ans Ziel - nur eben ohne gleich hinzufallen!
#2 Mangelnde Kenntnis vom Wert des Eventproduktes: Ist ein Eventprodukt zu billig, signalisiert dies euren Kunden vielleicht mangelnde Qualität, ist der Preis zu hoch, könnten eure Kunden nicht bereit sein, diesen Preis auch zu bezahlen. In diesem Sinne ist es von esentieller Wichtigkeit die Bedürfnisse und damit zusammenhängend auch die Zahlungsbereitschaft eurer Kunden zu kennen…. und diese Bedürfnisse auch in die entsprechende Arbeitsleistung eurerseits zu übertragen!
#3 Ökonomisch unverantwortliche Handlungsweisen: Das Budget eines Events bzw. einer Eventagentur sowie dessen “Interaktion” mit euren Gästen bzw. euren Kunden ist von großer Wichtigkeit für die finanzielle Gesundheit des Events bzw. der Eventagentur. Wer mit Geld nicht gut umgehen kann, der sollte jemanden damit betrauen der das kann!
#4 Entwicklung zum Kontroll-Freak: Man kann nicht immer alles selbst machen! Klar ist es meist so, dass jene Aufgaben die man selbst erledigt am Ende auch immer wirklich passen. Ab einer bestimmten Eventgröße ist dies allerdings kaum mehr möglich. Die Aufgaben müssen aufgeteilt werden. Um die Qualität des Eventproduktes dennoch zu sichern kann nur empfohlen werden, die Menschen, mit denen man eine Zusammenarbeit in Erwägung zieht, sorfältig auszuwählen!
#5 Mangelndes Selbstbewusstsein: Ihr wisst wozu ihr fähig seit! Glaubt daran und setzt eure Fähigkeiten im Rahmen der Eventorganisation und auch in der Zusammenarbeit mit euren Kunden um! Jeder außenstehende würde sofort merken, wenn ihr euch eurer Sache nicht 100% sicher seit. Besonders bei der Gewinnung von Eventsponsoren kann neben einem detaillierten Eventkonzept ein sicheres und professionelles Auftreten entscheidend sein!
#6 Zu viel versprechen: Hütet eure Zunge und macht keine Versprechen die Ihr im Rahmen der Organisation eures Events nicht auch 100% halten könnt! Etwas vom schlimmsten das euch passieren kann ist, wenn Ihr eure Glaubwürdigkeit bei euren Partnern verliert.
#7 Fehlen von Netzwerken: Jeder der ein Event organisiert benötigt die Mithilfe und Unterstützung von zahlreichen Personen und Ämtern, ohne welche die Organisation des Events schnell ins stocken geraten kann. Es ist wichtig sich ein effizientes Netzwerk aufzubauen! Das macht vieles erheblich leichter. Wer jemanden kennt der jemanden kennt, macht leichter Geschäfte! ;)
#8 Mangelndes Verantwortungsgefühl: Ihr allein seit als Eventorganisator für euer Event verantwortlich! Läuft alles glatt, seit nicht verlegen den Lohn für eure Arbeit einzuholen! Im Idealfall hilft euch ein Kontakt bei der Presse das Ganze noch ein wenig publik zu machen. Läuft allerdings etwas schief, dann steht dafür auch gerade! Klärende Worte mit euren Kunden können kleine Wunder bewirken.
#9 Das Fehlen von Kompetenzen: Wenn ihr nicht Event- oder Projektmanagement studiert habt, dann solltet ihr euch die notwendigen Fähigkeiten auf anderem Wege, beispielsweise über Praktika oder einfach durch harte Arbeit in einer Agentur aneignen. Ohne die bestimmten Grundfähigkeiten kommt man nicht nur im Eventmanagement nicht weit!
#10 Mangelndes Zeitmanagement: Die Königsdisziplin! Zeitmanagement ist bei der Organisation von Events das A & O! Es geht nicht nur um eure eigene Zeit, sondern auch um die Zeit der euch untergebenen, welche es ebenfalls gilt effektiv zu organisieren. Nicht zuletzt benötigt Ihr Zeit für Fortbildung und etwas Freizeit soll ja auch noch sein! :)
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