Erschreckende erste Zahlen zum Zimmerfreimeldesystem

In: Südtirol|Tourismus in Südtirol

18 Aug 2009

südtirol 150x150 Erschreckende erste Zahlen zum ZimmerfreimeldesystemDie Vorgeschichte zum Thema Zimmerfreimeldung in Südtirol kennen wir ja mittlerweile. Falls nicht könnt ihr hier die wichtigsten Fakten inkl. der hitzigen Diskussion nochmals nachlesen. Mittlerweile gibt es erste Zahlen zum System. Erschreckend! Zumindest ist jetzt schwarz auf weiß wiederlegt, dass derzeit ein Kontrollsystem unverzichtbar ist…

56% aller Zimmeranfragen, die im letzten Monat über das System eingegangen sind wurden von den Betrieben angenommen und beantwortet. 44% wurden von den Betrieben trotz Freimeldung negativ beantwortet. Negativ bedeutet, dass der größte Teil davon wegen Nichtbeantwortung innerhalb von 48 Stunden und ein weiterer, relativ kleiner Teil, wegen mangelnder Verfu?gbarkeit abgelehnt wurde.

Da wir hier nicht von einigen Anfragen im Monat, sondern täglich von Hunderten sprechen, muss ich denk ich nicht noch erläutern, welche Auswirkungen die hohe “Fehlerquote” für den Gast hat. Wir sprechen von tausenden irritierten Gästen in jedem Monat.

Offensichtlich kann es sich Südtirol leisten eine derart hohe Anzahl an Anfragen einfach unbeantwortet zu lassen. So viel zum Thema Kriese. Wir können nicht „freie Zimmer“ anbieten, von denen dann 44% gar nicht frei sind! Das Freimeldesystem kostet ja nicht nichts, sondern hier werden Gelder investiert die bei einem funktionierenden System jedem Gastbetrieb in Südtirol vielfach zugute kommen… wie gesagt: Bei einem funktionierenden System!

Interessant ist auch folgende Zahl: Mehr als tausend Betriebe in Su?dtirol verfügen über keine E-Mail-Adresse, möchten sich aber dennoch an einem elektronischen Freimelde-System beteiligen… Logiken wie “Anfragen könnten innerhalb von 72 Stunden beantwortet werden und nicht eher” kann zumindest ich für meinen Teil hier nicht mehr wirklich nachvollziehen.

Es wurden bereits alle Verbände und Vereine über diese allarmierenden Verhältnisse informiert. Die einzelnen Tourismusorganisationen erhalten, wie wir ja wissen, u?ber jede Ablehnung oder Nicht-Beantwortung einen Hinweis und wissen
damit genau, welches die Betriebe sind, welche das System noch nicht korrekt nutzen. Es liegt also nun an uns allen das System zum Laufen zu bringen!

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15 Kommentare bei Erschreckende erste Zahlen zum Zimmerfreimeldesystem

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Hanspeda

August 19th, 2009 at 07:25

hat man eigentlich einen Benchmark oder ähnliche Zahlen von anderen Destinationen?

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Andreas

August 19th, 2009 at 07:33

Zwei Fragen:

1) Wie messt ihr die Antwort? Bekommt der Gast ein Mail, in welchem er anklicken muss, dass er eine Antwort bekommen hat ? Was wenn der Gast dieses Mail ignoriert ?

2) 44% von den 56% waren nicht frei oder 44% absolut ?

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Michael

August 19th, 2009 at 07:46

interessant wäre wenn die Zahl auf Kategorien detailiert angegeben wäre.
und natürlich ein paar absolute Zahlen ;)

Faktisch ist das Bild (leider) seit Jahren das gleiche

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Wolfgang

August 19th, 2009 at 08:06

@ Hanspeda: leider nein, kennst du eine andere Destination die in einem System die gesamten Beherbergungsbetriebe erfasst?

@ Andreas: das wird kaum für 44% der Fall sein… und: 44% absolut!
@ Michael: die absoluten Zahlen blasen wir dann doch nicht in die Welt ;)

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Michael

August 19th, 2009 at 08:07

@Wolfgang: das mit den absoluten ist mir schon klar :)

aber zu Kategorien darf man Details erhoffen?

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Markus

August 19th, 2009 at 08:35

Also ich beantworte meine Anfrage in der Regel innerhalb von 2-3 Stunden. Natürlich nicht in der Nacht… dann spätestens bis 09:00 am Morgen…

Allerdings bekomme ich von diesem Portal praktisch 0,00 Anfragen. Habe so eine Anfrage praktisch erst gesehen nachdem ich eine Anfrage an mich Selbst geschickt habe. Muss man da irgendwie Premium Kunde sein oder wieso klickt mich niemand an? Oder wird mal wieder mein Anfangsbuchstabe (W) zum Verhängnis?

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Christian

August 19th, 2009 at 13:59

@Wolfgang: Ja, es gibt solche Destinationen. Man muss gar nicht so weit fahren. Trentino z.B.! ;-)

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Wolfgang

August 19th, 2009 at 20:41

…also die Detailinfo gibts beim LTS bzw. bei eurem Tourismusverein. Der ist euer Partner für alle Details!
@ das kann verschiedene Gründe haben. Kann ich dir auf die schnelle nicht beantworten, auch deshalb nicht da ich ja das ganze nicht betreue. Kann mir aber vorstellen dass, da Tscherms keine Ortschaft wie Meran ist, dein Betrieb schon deshalb weniger oft auf den Ergebnissen auftaucht… Da können aber noch zahlreiche andere Gründe mitspielen. Nur eins weiß ich: mit “Premiumkunde” hat das sicher nichts zu tun ;)

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Hanspeda

August 19th, 2009 at 21:44

ich glaube nicht das dieses System einzigartig ist in Europa oder im Alpenraum.

Unterm Strich muss man sich öffnen. Wer Informationen gibt erhält auch Informationen – und dann hat man einen Benchmark

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Wolfgang

August 19th, 2009 at 21:52

Grundsätzlich richtig… nur dass Benchmarken allein keine Probleme löst. Manchmal muss man einfach nur an den Sachen dran beleiben und dran arbeiten.

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Hanspeda

August 20th, 2009 at 07:08

ja stimmt dran bleiben. Aber Benchmarks helfen einen um zu verstehen wo der Hebel angesetz werden muss…

Wo liegt das Problem bei der Freimeldung. Sind wir Südtiroler zu blöd ;) – oder zu wenig internetaffin?

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Wolfgang

August 20th, 2009 at 18:01

Ich denke nicht zu wenig Internetaffin.. und auf keinen Fall zu blöd. Ich glaub es fehlt einfach noch ein wenig das Wissen um die richtige Funktionsweise und auch ein wenig das Bewusstsein für die Wichtigkeit und den Wert dieses Systems…

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benno

August 21st, 2009 at 08:21

Nicht so weit Suchen. Ich denke das größte Problem ist die Kategoriesierung und Arbeitsweise.
Ein 4 Sterne Hotel sollte mehr Mitarbeiter haben als ein FeWo – Betrieb. Ergo könnte das Hotel die Anfragen bzw. den Internetauftritt besser koordinieren (Freiezimmer Kontrolle) als ein FeWo. Denke ist aber nicht immer der Fall.
Jedes System ist nur so gut wie dessen Benutzer.
Mein Rat: Fragt mal die Betriebe (jemand von diesen 44%) was dort schief gelaufen ist. Ruft Sie einfach an oder noch besser geht vorbei und trinkt mit dem Hotelier und der Rezeptionistin einen Kaffe ;-)

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Adolf

August 22nd, 2009 at 09:55

die hohe fehlerquote zur Zeit ist auch selbstgemacht, ich habe es auch getestet die Anfrage abzulehnen nur um zu sehen welche Antwort der Gast bekommt, in Zukunft werden halt noch weniger freie Zimmer sichtbar sein, die einen melden nicht mehr weil sie Angst vor den Sanktionen haben und der rest wird gesperrt sein, eine falschmeldung passiert so schnell gerade kurzfristig ist das Zimmer wirklich schon direkt oder Telefonisch vermietet und dann muss man ablehnen und schon bist du für eine Woche weg.

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Wolfgang

August 22nd, 2009 at 13:25

@ Benno: genau das wird derzeit gemacht -> nur von den Tourismusverbänden, ist klar, wäre sonst manntechnisch ja nicht zu bewältigen.

@ Adolf: keine Angst, genau deshalb wird doch am System gearbeitet dass das nicht soweit kommt wie von dir beschrieben….

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Wolfgang arbeitete nach seinem Diplomstudium mit Schwerpunkt "Tourismus & Servicemanagement" als Unternehmens- berater im Tourismus. Weitere Erfahrungen im Bereich Event- und Directmarketing in Kanada führten Ihn ins Destinationsmana- gement bei Südtirol Marketing (SMG).

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