Kontrollsystem für suedtirol.info

In: Südtirol|Tourismus in Südtirol

29 Jun 2009

kontrollmechanismus suedtirolinfo 150x150 Kontrollsystem für suedtirol.infoWie bereits angedeutet möchte ich hier kurz das neue Kontrollsystem für suedtirol.info vorstellen, welches offiziell seit 23. Juni in Kraft ist… als Diskussionsbasis sozusagen! Mal schaun ob einer der Kritiker eine bessere Idee hat :)

Kernstück der Kontrolle ist ein Feedback-E-Mail, das der anfragende Gast nach 48 Stunden automatisch vom System erhält, mit der Frage, ob er vom Beherbergungsbetrieb eine positive Reservierungsbestätigung erhalten hat oder nicht. Ist dies nicht der Fall, so liegt ein Regelverstoß vom Betrieb vor, da ja im System für den angefragten Zeitraum freie Zimmer/Apartments aufgeschienen sind.

Die genaue Prozedur kann aus dem Flussdiagramm (siehe Graphik) entnommen werden.

Bei einem Regelverstoß wird eine Sanktion fällig, die von den Vorständen des LTS, des HGV sowie der Sinfonet wie folgt genehmigt wurde:

  • 1 Mal falsch gemeldet, Betrieb wird fu?r eine Woche im System gesperrt.
  • 2 Mal falsch gemeldet, Betrieb wird fu?r zwei Wochen im System gesperrt.
  • 3 Mal falsch gemeldet, Betrieb wird fu?r drei Wochen im System gesperrt.
  • 4 Mal falsch gemeldet, Betrieb wird fu?r vier Wochen gesperrt.

Die Sperre bedeutet, dass der Betrieb in den Unterkunftssuchen mit Eingabe eines Zeitraums (sog. „Freie Zimmersuche“) auf den Internetseiten, Infopoints und im TIC-Web fu?r den definierten Zeitraum nicht gefunden wird.

So, was haltet Ihr vom System? Wo gibts evtl. Kritikpunkte, Verbesserungsvorschläge? (Gerne kann ich das Feedback an die zuständigen Stellen weiterleiten!)

Zur Info für alle die die Hintergründe noch nicht kennen:

Leider musste festgestellt werden, dass trotz laufender Aufklärungsarbeit im Hinblick auf die Wichtigkeit der korrekten Meldung freier Zimmer weiterhin eine hohe Fehlerquote bei den gemeldeten „freien“ Unterku?nften in der Zentralen Datenbank vorhanden war. Die Fehlerquote der gemeldeten Daten war insbesondere in der Hochsaison so gravierend, dass beinahe das ganze System in Frage gestellt werden musste.

Die Folgen falscher bzw. verspäteter Frei- und Besetztmeldungen:

  1. Der Tourismusverein und –verband ist nicht mehr in der Lage, dem Gast am Telefon, am Schalter oder per E-Mail zuverlässige Daten zu schicken.
  2. Die Zimmersuche wird zu einem Spießrutenlauf, da es sich herausstellt, dass die sog. „freien Unterku?nfte“ eigentlich besetzt sind.
  3. Sinnloser Arbeitsaufwand fu?r die Tourismusorganisation und fu?r den Gast entsteht, wenn unzählige Betriebe erfolglos angerufen oder per E-Mail kontaktiert werden.
  4. Die Glaubwu?rdigkeit der Internetseiten, wo die „Freie Zimmer-Suche“ integriert wird, leidet enorm unter solchen Fehlinformationen.
  5. Generell entsteht mit unzuverlässigen oder gar willentlich falsch gepflegten Daten ein schwerer Imageschaden fu?r den Su?dtiroler Tourismus.

Aus diesem Grunde sah man sich gezwungen, eine automatische Qualitätskontrolle der Anfragenbeantwortung mit gleichzeitigen Sanktionen fu?r notorische „Falschmelder“ einzufu?hren.

facebook Kontrollsystem für suedtirol.info twitter Kontrollsystem für suedtirol.info de mister wong Kontrollsystem für suedtirol.info de icio Kontrollsystem für suedtirol.info de webnews Kontrollsystem für suedtirol.info de oneview Kontrollsystem für suedtirol.info de yigg Kontrollsystem für suedtirol.info de newstube Kontrollsystem für suedtirol.info de wikio Kontrollsystem für suedtirol.info de favit Kontrollsystem für suedtirol.info de newsider Kontrollsystem für suedtirol.info de linksilo Kontrollsystem für suedtirol.info de readster Kontrollsystem für suedtirol.info de kledy Kontrollsystem für suedtirol.info de bonitrust Kontrollsystem für suedtirol.info de favoriten Kontrollsystem für suedtirol.info

Weitere Artikel zu diesem Thema

43 Kommentare bei Kontrollsystem für suedtirol.info

Avatar

Stefan Waidele

Juni 29th, 2009 at 22:34

Könnte der Ablauf nicht vereinfacht werden? Nur so mal aus dem Stehgreif:

1. Gast sendet Abfrage aus dem System
2. Hotelier reagiert auf eine von 3 Möglichkeiten: a) Bestätigung, b) Absage oder c) gar nicht.
3. Gast erhält 48-Stunden-Kontrollmail vom System und wird um Feedback gebeten: a, b oder c
4. Optionen b und c sind regelverstöße und werden geahndet.
4.b) Eventuell stimmen die tatsächliche Reaktion (2) nicht mit der berichteten Reaktion (3) überein.

Ideal wäre natürlich ein System, dass den Gast nicht mit der internen Qualitätskontrolle belästigt. Denn egal wie die Kontrollmail formuliert ist – es läuft darauf hinaus, dass der Gast den Hotelier kontrollieren/verpetzen soll.

Also, hie mein Vorschlag Nr. 2:

1. Gast sendet Anfrage aus dem System
2. Hotellier beantwortet Anfrage ebenfalls im System (bzw. mit Rück-E-Mail ans System)
3. System versendet die Bestätigung oder die Absage des Hoteliers in dessen Auftrag.

Wenn sowohl Anfrage als auch die Antwort darauf über suedtirol.info laufen, dann muss der Gast nicht mehr mitarbeiten und kann sich auf den Urlaub freuen :) Fehlermöglichkeit 4b wäre auch eliminiert.

Avatar

benno

Juni 30th, 2009 at 14:09

Ich sehe das alles als sehr kritisch.

Meine Frage sprechen wir von Anfragen von Verfügbarkeiten oder Buchungsanfragen?

Denn bei Anfragen von Verfügbarkeiten sind es Angebote d.h. ich als Gast kann wie Als Hausherr mit einem Handwerker umgehen und bitten mehrere Angebot von mehreren Handwerkern einholen, so wie mehrer Anfragen (Angebote) bei mehreren Hotels.
Ich als Hausherr bin an keinen Handwerker gebunden und kann daraufhin entscheiden.
Fakt ist dass aber die Hotels zeitlich begränzt Waren (Betten) anbieten, während der Handwerker eine Arbeit auch später durchführen kann.
Für den Hotelier ist es vorteilhaft dass er zumindest eine Anfrage ob er er das Haus voll hat oder nicht beantworten kann.

Wenn wir sagen das sind Buchungsanfragen dann ok zu einem Kontrollsystem wobei die Sanktionen von LTS, HGV, Sinfonet auch wiederum zum Chaos beitragen. Ein Stammgast kommt ins Dorf und schaut mal auf der Tafel nach ob ich frei habe; leider bin ich gesperrt; ruft mich an und ich sag ihm ich hab noch ein zimmer frei … Wer ist dabei verärgert und verliert das Vertrauen in das System?

@Wolfgang: Grüße Marco und Hr.n Dariz von mir :-)

Avatar

Christian

Juni 30th, 2009 at 17:09

Zwei Fragen:

Was ist eine Buchungsanfrage? (eine Buchung oder eine Anfrage?)

Was passiert bei folgendem Szenario:
Ein Gast sucht freie Zimmer in der Ferragostowoche in Flaneid. Es werden 5 Unterkunftsbetriebe ausgegeben. Er klickt zu den Websites der Betriebe weiter, schaut sich dort um und füllt das Anfrageformular auf der Website eines Betriebes aus. Fällt dieser Benutzer mit seiner Anfrage komplett aus dem Kontrollsystem heraus?

Avatar

Wolfgang

Juni 30th, 2009 at 21:13

@ Stefan: Version 1 gefällt mir gar nicht schlecht wobei diese Version ja in ihren Grundzügen die aktuell verwendete Methode ist.
Version 2 ist Problematisch da ja so dem Hotelier wiederum niemand nachweisen kann, ob seine Aussagen auch richtig sind.

@ Benno: als dieses Szenario halt ich dann doch recht weit hergeholt. I.d.R. vertraut der Gast dem System und fängt nicht an dann noch weitere Telefonate zu machen. Und auch dann müsste der Hoterlier dann zugeben, dass er “beschissen” hat und rausgeflogen ist. Und umso mehr liegt es im Interesse des Hoteliers NICHT zu schwindeln.

@ Christian: Gute Frage: die Antwort krigst du morgen!

Avatar

benno

Juli 1st, 2009 at 07:59

@Wolfgang: Du kannst recht haben. Ich denke aber dass die Verantwortlichen der Betriebe nicht in der Lage sind (Gröstenteils) das System korrekt zu benützten. TIC – TICWeb sind Beispiele.
Der Ansatz ist sicherlich nicht Falsch aber wir müssen unterscheiden, wie ich und Christian geschrieben haben, zwischen den 2 Arten des Kontaktes vom Gast zum Gastgeber (gen. Anfrage oder. Buchungsanfrage/Auftrag).
Und ich betone nochmals dass Sanktionen von so einem System sehr stark daneben gehen können. Die Betriebe zahlen schon viel den Tourismusvereinen + Verbänden usw. um auf den Tafeln geführt zu werden und dann werden Sie bei einer falschen Handhabung gesperrt. Das führt zu Ärger.

Avatar

Christian

Juli 1st, 2009 at 08:19

Vielleicht ist auch nur der Begriff “Sanktionen” etwas ungeschickt gewählt worden. Diesen hört man meistens in Verbindung mit irgendwelchen Schurkenstaaten, Terroristenunterstützern oder Atombombenbastler. Und wer will schon ein Schurke sein, der von denjenigen sanktioniert wird, deren Gehalt er mit seinem hartverdientem Geld bezahlt? ;-)

Ich hätte übrigens noch eine dritte Frage: was passiert, wenn er fünf (oder sechs, oder sieben) mal falsch freigemeldet hat?

Avatar

Markus Golser

Juli 1st, 2009 at 10:16

Also ich finde das nicht OK was ihr da “vorschlagt” das System bevorteilt offensichtlich zu stark die Anfragenden…
Also technisch gesehen könnte ich einfach im Dorf überall Anfragen… und dann einfach sagen das ich kein Angebot erhalten habe das mache ich 2-3x und bin dann der Einzige auf der Liste *g*

Avatar

Stefan Waidele

Juli 1st, 2009 at 11:18

Hallo???

“bevorteilt offensichtlich zu stark die Anfragenden” ???

“Die Anfragenden” sind Kunden und Gäste! Das sind die, für die wir (Hoteliers, Touristiker, usw.) das Ganze machen.

…Kopfschüttel…

Avatar

Markus Golser

Juli 1st, 2009 at 12:04

@Stefan damit meinte ich das man auch Berücksichtigen sollte das es Systemfehler sowie Fehler auf der Seite des Kunden geben kann.

Was ist wenn ich die Email abschicke der Kunde die Email aber nicht bekommt? z.B. Spamfilter.

Ich finde man sollte da eher sowas wie eine Wertung machen wenn ein Betrieb sagen wir 100 Anfragen / Jahr richtig bearbeitet kann es nicht sein das man gestrichen wird wenn 1 Mal etwas schief geht.
Wenn 99% der Anfragen zufriedenstellen Bearbeitet werden kann man doch nicht für die 1% gesperrt werden…

Avatar

Stefan Waidele

Juli 1st, 2009 at 16:23

Ach so… alles klar!

Avatar

Wolfgang

Juli 1st, 2009 at 19:20

…Ps. hab vorerst mal eure Fragen notiert und weitergeleitet. Sobald ich die Antworten beisammen hab gibts die klar an dieser Stelle…

Avatar

Wirtin Vrena

Juli 1st, 2009 at 21:44

Ich finde die ganze Anfrage/Kontroll/Sanktions/Geschichte einfach sehr, sehr übertrieben.

Der Gast der sich über belegte Hotels ärgert ist nicht der der zu erst kontrolliert ob freie Zimmer verfügbar sind und dann eine Anfrage startet.
Viel mehr ärgern sich die Gäste die zunächst an den Therminals im Urlaubsort stehen, (oder sich auf dem Händy die Freien Zimmer heraussuchen) um dann zielgerichtet die Hotels anzusteuern die freie Betten melden.

Stehen die Gäste dann vor der Beherrbergungstür in der Hoffnung auf ein Bett und der Wirt sagt dann: “neh i’s nich”

Dann ist der Gast Sauer… sauer auf den Wirt, und auf das System und auf die ganze Welt, die auch Südtirol beinhaltet.

Süße Grüße

Avatar

Wolfgang

Juli 1st, 2009 at 23:23

Weiß nicht Verena… stimmt sicherlich, dass sich diese Leute ganz besonders ärgern, aber meinst du wirklich wir sprechen hier von einer großen Zahl an Menschen die “ohne Plan” nach Südtirol kommen und sich dann am Handy das Hotel raussuchen?
Da hab ich meine begründeten Zweifel… Süße Grüße zurück :)

Avatar

Markus

Juli 2nd, 2009 at 06:57

@Wolfgang also hier kommen oft Gäste mit einer ausgedruckten Liste (kann man bei einem Automaten ausdrucken) vorbei und fragen nach dem Freien Zimmer.

Zum teil fahren die auch mehrere Betriebe an, lassen sich das Zimmer 1-2 Stunden reservieren, schauen sich die anderen Betriebe an und kommen dann wieder auf mich zurück.

Avatar

benno

Juli 2nd, 2009 at 08:14

@Markus ich geb dir recht. Viele Deutsche Gäste “Reiseerfahren” machen das so. Denn im Internet schaut alles sehr schön aus und dann stehen sie in der Realität vor einer Baustelle (etwas übertrieben). Daher wollen Sie es auch vor Ort anschauen … bzw. Gäste die in einem Hotel über Internet gebucht haben sind damit unzufrieden und anstatt nochmals über Internet zu suchen gehen Sie zur InfoTafel oder zum Tourismusverband.

Ich gebe auch Christian vom 01. Juli 08:19 recht. Denke als Vorschlag könnte nicht eine Sanktion sondern eine Prämie wie Markus Golser vom 01.Juli 12:04 vorschlägt besser sein (verkauft sich auch besser ;-) ) d.h. in einem Zeitraum von einem Monat richtig gehandhabte freie Zimmermeldung = besseres Ranking auf .info? Das wäre für die Betroffenen sicherlich ein Vorteil.

Avatar

Wolfgang

Juli 2nd, 2009 at 08:36

@ Markus: wieviel Prozent der Gäste machen das eurer Meinung nach.. nur damit ich eine Vorstellung bekomm. Werd mich auch anderweitig noch informieren.

@ Benno: also 1. hat Markus Golser eine Wertung vorgeschlagen, keine Prämie ;) Das mit der Wertung macht Sinn. Die Idee find ich auch gut. Aber das mit den Auswirkungen auf das Ranking. Ne, da kann ich den Sinn nicht verstehn.
Wenn man bei bewussten Falschangaben lediglich weiter hinter gerankt wird dann wird sich die Situation nicht bessern…

Avatar

Markus Golser

Juli 2nd, 2009 at 08:57

@Wolfgang also das sind nicht besonders viele ich würde sagen 5-10% oder so… also mit einem Zettel hier ankommen…

Leute die ohne Plan einfach mal nach Südtirol fahren und sich ein freies Zimmer suchen gibt es allerdings viele vor allem Motorradfahrer und Radfahrer (da hilft allerdings eher das FREI Schild an der Straße als der Automat im Dorf)

Avatar

Lukas

Juli 4th, 2009 at 09:41

Ohne jetzt alle Kommentare gelesen zu haben und nur aus dem Flussdiagramm heraus:

Beispiel: Ich als “böser” Gastwirt bitte meine Stammgäste/Freunde bei Konkurrenten Buchungsanfragen zu tätigen, und anschließend einen Regelverstoß zu melden (auch wenn alles geklappt hat). Ich habe meine Konkurrent also für einen gewissen Zeitraum aus dem System eliminiert?

Wie wird der Regelverstoß überprüft? Manuell? Wie kann sich der Gastwirt gegen solche “falschen” Beschuldigungen absichern (muss er eine Kopie der Email z.b. per cc an das System schicken?)

Avatar

Wolfgang

Juli 6th, 2009 at 20:21

Gute Frage Lukas. Ebenfalls eine Frage der ich nachgehn werde…

Avatar

Wolfgang

Juli 9th, 2009 at 19:39

Die Antworten sind da! Also:

Frage von Christian (Juni 30th, 2009 at 17:09): Ein Gast sucht freie Zimmer in der Ferragostowoche in Flaneid. Es werden 5 Unterkunftsbetriebe ausgegeben. Er klickt zu den Websites der Betriebe weiter, schaut sich dort um und füllt das Anfrageformular auf der Website eines Betriebes aus. Fällt dieser Benutzer mit seiner Anfrage komplett aus dem Kontrollsystem heraus?

“Ja. Das können wir natürlich nicht überprüfen. Für die ASP Suchen ist eine Integration vorgesehen. Derzeit ist das ganze nur auf Suedtirol.info aktiv!”

Frage von Christian (Juli 1st, 2009 at 08:19): Was passiert, wenn das Hotel fünf (oder sechs, oder sieben) mal falsch freigemeldet hat?

“Wir schicken jedes Mal einen Regelverstoß an den LTS. Ist das Hotel in diesem Moment bereits gesperrt wird es nicht noch mal gesperrt, d.h. es wird auch nicht der Sperrzeitraum verlängert. Genaueres erfährt man beim LTS”

Frage von Markus Golser (Juli 1st, 2009 at 12:04): Was ist wenn ich die Email abschicke der Kunde die Email aber nicht bekommt? z.B. Spamfilter.

“Genau deshalb wird die Email bei Nichtbeantwortung noch mal zugestellt, im CC ist dann auch der Tourismusverein”

Frage von Markus Golser (Juli 1st, 2009 at 12:04): Gibt es eine Art Wertung? Wenn ein Betrieb sagen wir 100 Anfragen / Jahr richtig bearbeitet, wird er dann sanktioniert wenn 1 Mal etwas schief geht?

“Das entscheidet der LTS. Als Wertung könnten wir die positiven Feedbacks der Kunden verwenden, derzeit aber noch nicht…”

Großes Danke an dieser Stelle an Lukas Gotter von Sinfonet der die Frage für uns beantwortet hat! Lukas ich schulde dir einen Kaffee :)

Avatar

Wolfsgruber

Juli 16th, 2009 at 13:46

% Markus Golser du sprichst von 100 Anfragen / Jahr. Welcher Betrieb kann bestätigen das er im Jahr 100 Anfragen von suedtirol.info bekommt.

Avatar

Markus Golser

Juli 16th, 2009 at 13:59

Also ich habe von da noch NIE eine Anfrage bekommen. Wundert mich eigentlich nicht, die verwenden FLASH und andere NOGOs auf der Seite.

Allerdings habe ich da auch keine Angebote am laufen…

Und die verstrecken die normalen Betriebe recht gut *g*

Avatar

Hubert

Juli 17th, 2009 at 14:13

Noch ein paar Anmerkungen zum gesagten:

Die vorgesehenen “Sanktionen” werden erst mit 1. September eingeführt. Momentan läuft die Testphase ohne Konsequenzen für Regelverstöße.

Beim 1. Regelverstoß erfolgt eine Verwarnung, eine Sperre gibt es erst ab dem 2. Regelverstoß.

Die Sperre in der Freien Zimmersuche erfolgt nach E-Mail-Benachrichtigung des Betriebes und des TV’s mit Zeitverzögerung. Danach bleiben 24 h Zeit, auf dieses Mail zu reagieren. Gibt es berechtigte Einwände (z.B. kein Mail erhalten, unerfüllbare Wünsche des Kunden, schlichtweg falsche Behauptung des Gastes und 100 andere Gründe…), kann der Betrieb über den TV die Aufhebung der Sperre beantragen. Dann kommt eine Sperre gar nicht zum Tragen!

Aufgrund der Rückmeldungen wird zur Zeit an einer Verbesserung der diversen Texte im Qualitätssicherungssystem gearbeitet, damit weniger Unklarheiten vor allem auch von Seiten der Betriebe herrschen (es handelt sich natürlich um Reservierungsanfragen und keine Buchungsanfragen im engen Sinne). Verbesserungen im Ablauf werden natürlich auch diskutiert.

Wenn der ganze Aufwand und erwartete Aufschrei dazu diente, nach x-Jahren das Thema zuverlässliche Zimmerfreimeldung intensiver und auf breitere Ebene zu behandeln und die Problematik falscher Daten im Internet verstanden wird, hat man das Ziel eigentlich schon erreicht. Leider ist es im Leben ja auch so, dass ohne Angst vor Konsequenzen sich keiner an Regeln halten würde…

Avatar

Wolfgang

Juli 17th, 2009 at 17:44

Danke Hubert für die Ergänzungen!!!

Avatar

Hanspeda

Juli 18th, 2009 at 17:48

jetzt misch ich mich auch mal ein.

Wir wurden heute gerügt von der Sinfonet – wegen Freimeldung etc…
War ein Eigentor. Wir hatten richtig freigemeldet, die sinfonet oder LTS hat es verbockt. Der Fehler wurde auch eingestanden…

Bevor man mit Sanktionen droht sollte das System schon laufen…

P.S: ich finde das Wort Sanktionen so was von fehl am Platz

Avatar

Wirtin Verena

Juli 28th, 2009 at 19:52

wie gesagt ich finde, wir sollten das Geld, die Zeit, und die Mühe die für solche Quatschsachen hinausgeworfen werden irgendwo besser investieren.

Für meine Sache habe ich unseren Betrieb freiwillig aus dem System geholt so lange wir nur ein bis zwei Zimmer frei haben.

Avatar

Wolfgang

Juli 28th, 2009 at 20:11

@ Wirtin Verena: naja, also als Quatschsache würde ich das System wirklich absolut nicht bezeichnen. Jede aktuelle Studie zeigt: der Gast bucht mehr und mehr über das Internet!
Diese Fakten zu ignorieren fände ich grob fahrlässig. Wir müssen an den Kinderkrankheiten arbeiten, das System verbessern und uns das notwendige Know-How aneignen um für die Zukunft gerüstet zu sein! Und genau das wird ja gemacht :)

Avatar

Wirtin Verena

Juli 29th, 2009 at 07:56

@Wolfgang:

Das internet ist im Moment das wichtigste Buchungsmedium überhaupt. Keine Frage.

Geldverschwendung ist meines erachtens:
mit Steuergeldern bzw. Beitragsgeldern der Wirte ein Programm zu erschaffen, das den potentiellen Gast zum Denunzianten degradiert. Den Gast, ob er will oder nicht Arbeit aufhalst.

Mein Gott was ist denn mir, wenn ich als Gast 20 Anfragen lossende und ich bekomme nur 10 positive Antworten bzw. 2 die mich wirklich Interessieren zurück.

Das nennt sich offener Markt und so einfach und unproblematisch wie bei Zimmeranfragen wird dieser Markt wohl nicht mehr werden.
(wie man sieht).

Avatar

Christian

Juli 29th, 2009 at 09:51

Köstlich, Verena. Köstlich! :-)

In mir wächst auch der Verdacht, dass mit diesem System das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird. Aber wahrscheinlich ist es so wie immer: die Wahrheit wird irgendwo in der Mitte liegen!

bis dann
Christian

Avatar

Wolfgang

Juli 29th, 2009 at 21:23

Ja und was ist denn wenn ich als Gast 10 Anfragen stelle und alle 10 Antworten oder Freimeldungen stellen sich als Lügen heraus? Die Zimmer sind gar nicht verfügbar! Der Hotelier ruft bei mir zuhause plötzlich an, 20.15, der Film hat gerade angefanden, und bittet mich doch besser im Herbst zu kommen. Nachdem mir in den 2 Tagen zuvor 10 mal “ins Gesicht” gelogen worden ist. Weiß nicht so recht… ich würde nicht in einem Land Urlaub machen wollen in dem ich schon vor ich da war belogen werde!

Wenn man all die Fragen so im handumdrehen beantworten könnte dann wären die Probleme schon lang gelöst. Kritik hatten wir ja schon, ewig die selben Vorwürfe ebenfalls. Sich bemühen die Hintergründe zu verstehen warum das System eingeführt worden ist, das war der Grund für diesen Artikel.
Ich persönlich bin nicht verantwortlich für das System! Es hat NOCH seine Fehler, keine Frage. Das hat nie jemand bestritten! Ich kenn ein wenig die Leute dahinter, kenn die Argumentation beider Seiten, hab für beide ERNSTHAFT VERSTÄNDNIS, mag es aber nicht wenn eine Seite immer nur beschumpfen wird nur weil vielleicht die wenigsten Verstehen was eigentlich hinter dem Ganzen steckt.

Ich hoffe einige haben mittlerweile verstanden warum es hier geht. Im übrigen bietet die SMG genau für solche Fragen und auch Vorwürfe öffentliche Veranstaltungen: Die SMG Kommunikationstage! Da kann man die Sachen in aller Ruhe besprechen. Ich hoffe die Möglichkeit hat jeder wahrgenommen…

Ich möchte nochmals alle ernsthaft und höflichst bitten die Hintergründe für das eingeführte System zu verstehen und dann zu sprechen! Ich hab nämlich langsam Angst ich mach mich hier grad unbeliebt nur weil ich versucht hab diese Plattform hier zu nutzen um einige Sachen in Ruhe durchzudiskutieren. Wenn man hier aber anfängt in “agessieven Tönen” zu schreiben und Themen wie die “Verschwendung von Steuergeldern” in die Diskussion als “Todschlagargumente” einzubringen dann schließ ich den Thread ganz einfach!

Jemand den ich sehr respektiere hat vor kurzem zu zwei Parteien gesagt: “…und im Übrigen: ich mags nicht wie Ihr miteinander redets”. Vielleicht denken wir darüber kurz nach und bleiben dann wieder sachlich. Aufrichtigen Dank!

Avatar

Verena Wirtin

Juli 30th, 2009 at 07:27

@wolfgang:

bitte, bitte nimm die Sache nicht persönlich.

das ist einfach eine der blödesten eigenschaften von uns Südtirolern.

Komunikationstage, ja, die kenne ich die paar Stunden, wo man eigentlich auf einer Ebene diskutieren sollte und Ideen austauschen sollte. Stattdessen prasselt von gaaaaanz weiiiiit ooooooben ein Sturm von aroganz und selbstinzenierung harab auf die ich Zitiere: “unterste Komunikationsebene.”

So lange Mitarbeier der SMG alle anderen Tourismustreibenden als unterste Komunikationsebene verstehen, wirds wohl nix mit Harmonie.

Avatar

Hubert R.

Juli 30th, 2009 at 11:06

Mische mich auch kurz in die Diskussion ein. Sehe vor allem 2 problematische Aspekte:

a) vertragsrechtlich: der Hotelier zahlt für einen Service für 365 Tage und wird dann einfach ausgeschlossen (die Leistung wird somit nicht mehr erbracht). Geht das so einfach?

b) technisch: ich bin sicher dass hunderte von Südtiroler Hoteliere auf einer Vielzahl von Blacklists bei verschiedenen Providern sind, da häufig einfach Newsletter über Outlook an tausende von Adressen gesendet werden. Deshalb werden häufig die E-mails im Spamordner der Anfragenden landen und dieser wird meinen / behaupten, dass er keine Antwort bekommen hat

Avatar

Harry

Juli 30th, 2009 at 11:47

Hallo,
ich will mich auch mal einmischen in der Diskussion, da ich mittlerweile die Nerven mit sinfonet und mit dem Letier des Turismusvereins verliere. Sich blöd stelle ja gut und recht aber irgendwann wirds wohl reichen….
Ich habe auf meinem PC nicht den üblichen Microsoft Explorer installiert und habe stattdessen einen anderen browser, d.h. von der konkurrenz und funktioniert auf Linux (gratis!!) mit dem ich aber die Anfragen nicht oder nur teilweise öffnen kann und deshalb auch nicht beantworten kann. Das Problem habe ich vorgetragen und man hat mich recht höflich ausgelacht…
Sehr feinfühlig von den von mir mittlerweile “sehr geschätzten” Herren!
Fast als wolle man einen zwingen sich an irgendwelche Programme zu binden…..die vornehmen Herren werden wohl einiges an Urlaubsgeld kassieren…..bzw. dazuverdienen…..
Ich habe jetzt angefangen mir selber anfrage zu schicken, die ich aber nicht beantworten kann…mittlerweile bin ich auf 8 Verstösse……diese sende ich dann weiter an den Leiter von Turismusverein und Sinfonet….irgendwann hoffe ich versteht mal jemand dass die Qualitätskontrolle auf das eigene Programm gehören würde…die halben Sachen funktionieren ja nicht oder nur bedingt auf Microsoft ….

Avatar

Markus Golser

Juli 30th, 2009 at 14:01

Ich verwende auch Linux und hab solche Probleme noch nie gehabt…

Avatar

Wolfgang

Juli 30th, 2009 at 22:05

Ps. soweit ich informiert bin wird aktuell ja noch niemand zeitweilig gesperrt! Das Ganze befindet sich in Testphase…. die Suppe wird also nicht so heiß gegessen wie sie gekocht wird.

@ Hubert: geb ich dir recht aber wie gesagt: noch wird niemand gesperrt. Zudem: zahlen oder nicht: wenn der Service missbraucht wird? Geht das denn so einfach?

@ Harry: Solche Systeme habens in meinen Augen nun mal so in sich, dass man sich zuerst auf jene Setups konzentriert, welche von der Masse verwendet werden. Wenn bei denen alles läuft kommen die etwas “anderen” Setups dran. Zudem: beim Markus funktionierts ja offensichtlich auch. Trotz Linux! Red am besten mit ihm mal kurz, vielleicht kann er dir ein paar Tipps geben.

@ Verena: ich glaub behaupten zu können, dass so die “SMGler” also wirklich nicht sind. Da kennst du uns vielleicht einfach schlecht. Ich lad dich mal auf einen Kaffee ein dann besprechen wir die Sachen in aller Ruhe!

Avatar

Harry

Juli 31st, 2009 at 06:33

@Markus: hallo Markus, bei dir funktioniert es offensichtlich…..eine Frage deswegen: ich habe den Mozilla browser installiert mit dem dazugehörigen Mail-Programm – mittlerweile habe ich auf meinem PC wieder microsoft installieren müssen, da bei mir nichts weitergegangen ist.Trotzdem, wenn ich meine Post auf Mozilla öffne, muss ich den angegebenen Link kopiere und den im explorer öffnen, damit es mir überhaupt die Seite mit dem “akzeptieren” visualisiert und ich diese an sinfonet weiterschicken kann und die Buchung annehmen.
Was kann es laut deiner Erfahrung sein? Wie gesagt es sind keine speziellen Einschränkungen aktiviert…es funktioniert nur nicht
Weiters wollte ich einige Sachen auf meiner Seite im TIC verändern, jedoch kommt bei mir auf den Seiten links unten, wo der “Speicher-Bottom” sein müsste nur der “Print-Bottom” und nichts anderes….ist das bei euch auch so? sind viele Seiten nicht aktiv? (z.B. die Seite mit den Werbetexten, mit den Ausstattungen des Hauses , mit den Daten des Hauses, usw.) Wieso kann man nicht gleich die E-Mail adresse visualisieren, dann kann man dem Gast ja gleich antworten….ist ja besser als jedesmal fragen zu müssen: ja ich möchte antworten….bitte bitte gib mir die Adresse …..darf ich…ja?
Schön wäre es auch wenn man die Preise auf dem TIC etwas flexibler gestalten würde….dann müsste man in einigen Fällen nicht mit dem Gast über den Preis streiten: z.B. es ist Nachsaison und das Haus steht leer. Ein Gast geht ins Internet und will eine Nacht buchen; er ist alleine. Nun berechnet das Programm dan Preis der Nachsaison für eine Person und eine Nacht. Er kommt und fragt nicht lange über den Preis nach…..ich möchte aber, da ich keine Einzelzimmer habe etwas mehr für das Zimmer berechnen können. Der Gast weigert sich und bezahlt den Preis, der im Internet berechnet wurde……alles schon passiert und erlebt; und damit bin ich nicht glücklich! Dann schon lieber keine Preise im Internet angeben und dem Gast bei der Buchung per mail oder telefonisch den Preis selber mitteilen.

Avatar

Hanspeda

Juli 31st, 2009 at 07:01

ich hol mir mal Popcorn ;) nette Diskussion

Hier wird das erste Mal eine offene Diskussion zur SMG geführt – und wie man sieht brennt da vielen einiges unter den Nägeln

Avatar

Markus Golser

Juli 31st, 2009 at 07:15

@Wolfgang: Das Linux nicht ordentlich funktioniert ist ein altes Vorurteil. Das war vor 10 Jahren mal so, mittlerweile funktioniert das alles wunderbar wenn man keine exotische Hardware hat.

Wenn man sich an Webstandards hält ist das alles kein Problem, wer nur mit IE6 testet hat im WEB nichts zu suchen. Sorry da hat man 10 Jahre geschlafen und verpasst sich weiter zu bilden.

@Harry ich hab das mal mit kmail (1.11.4), Thunderbird (2.0.0.22), evolution (2.26.3) und gmail probiert und das öffnet den link mit firefox (3.5.1) und da wird alles gut angezeigt und funktioniert.

Avatar

Harry

Juli 31st, 2009 at 17:30

@Markus: danke…vielleicht lade ich mal einige neue Versionen vom Netz….dann probiere ichs von neuem…trotdem habe ich immer das Gefühl das alle meinen die ganze Welt habe nur microsoft Programme…

…zum Linux habe ich die gleiche Meinung: inzwischen hat man ja mit den microsoft Programmen nur Ärger….die halbe Zeit hängt sich der PC auf weil wieder mal irgendwas falsches und unerwartetes vom Netz gekommen ist, weil man vielleicht nicht den Antivirus upgedatet hat….und das nervt…bei jedem scan habe ich mindestens 10 Meldungen….das erübrigt sich im linux; da habe ich zumindest eine stabile Maschine und mit den Programmen sind wir ja auch mittlerweile soweit das man mit den anderen mithalten kann.
Und mit den Sanktionen, da bin ich mal gespannt…von meiner Seit aus werde ich mal nachfragen ob es überhaupt legal ist….wenn ja kann ich ja dann auch gleich eine Rechnung mit dem verlorenen Einkommen an die zuständigen in BZ schicken

Avatar

Wolfgang

August 1st, 2009 at 09:51

@ Markus: hab nix gegen Linux! Auch wenn ich OSX-Fan bin :)
@ Harry: Wie schon erwähnt: es wird nicht “Sanktioniert”, das Ganze befindet sich im Testlauf!

Avatar

utv batteries

Mai 30th, 2014 at 12:34

I go to see every day a few web sites and blogs to read
content, but this webpage provides quality based content.

Avatar

men gifts

Juni 7th, 2014 at 10:09

Hey I know this is off topic but I was wondering if you knew of any widgets I could add to my blog that automatically
tweet my newest twitter updates. I’ve been looking for a
plug-in like this for quite some time and was hoping maybe you would have some experience with something
like this. Please let me know if you run into anything.

I truly enjoy reading your blog and I look forward to
your new updates.

Avatar

test at home

Juni 14th, 2014 at 07:28

Today, I went to the beach with my kids. I found a sea shell and gave it
to my 4 year old daughter and said “You can hear the ocean if you put this to your ear.” She placed the
shell to her ear and screamed. There was a hermit crab inside and it pinched her ear.
She never wants to go back! LoL I know this is totally off topic but I had to
tell someone!

Kommentar schreiben

Artikel per E-Mail lesen! Deine Mail-Adresse:

Wolfgang Toechterle's Facebook Profile

Wolfgang arbeitete nach seinem Diplomstudium mit Schwerpunkt "Tourismus & Servicemanagement" als Unternehmens- berater im Tourismus. Weitere Erfahrungen im Bereich Event- und Directmarketing in Kanada führten Ihn ins Destinationsmana- gement bei Südtirol Marketing (SMG).

  • Zeb: Dryfta ist eine wunderschön gestaltete, webbasierte All-in-One Event Management Software für Unive [...]
  • Brandon Chicago dog walking company: Hi, thanks for writing this post. I really found the 2nd paragraph interesting. Anyways, I'm gonna p [...]
  • ____ ________ ___ ______: Great article. [...]
  • _________ _______: I go to see everyday a few websites and sites to read articles, except this website presents featu [...]
  • _______ _______: WOW just what I was searching for. Came here by searching for ___________ ______ _______ [...]