“Pay What You Want” – Experiment erfolgreich

In: Allgemein

18 Dez 2007

Wie schon im letzten Post berichtet, hatten ich und mein Kollege Werner am vergangenen Samstag unsere Sponsionsfeier. Einige Tage zuvor schickte mir Hanspeda von Kronplatz.ch diesen Link zu. In dem dahinterstehenden Artikel geht es um das Pay What You Want – Prinzip, d.h. “lasse deine Gäste bezahlen was diese für richtig halten”.

Da so eine Sponsionsfeiern ja nicht wenig Geld verschluckt (Raummiete, Buffet, Getränke!!), haben wir dieses Prinzip gleich im Rahmen der Feier getestet…Das Ergebnis: It works! Zumindest Teilweise! Wir haben von den freiwilligen Spenden der Gäste fast exakt jenen Betrag zusammentragen können, welchen wir für die Getränkerechnung letztlich benötigt haben. Wären alle Gäste bei der “Spendenaktion” noch anwesend gewesen, wären sicherlich auch die Ausgaben für das Buffet drin gewesen.

Fazit: Das Pay What You Want – Prinzip hat in diesem Fall mit Einschränkungen funktioniert. Ich glaube es ist kein Einzelfall, dass die Gäste bei Anwendung dieses Prinzips zwar das bezahlen, was sie an Getränken und Speisen konsumieren, allerdings seltener bereit sein werden, auch Raummieten oder andere Attraktionen wie Bands u.Ä zu bezahlen. Vielleicht auch deshalb weil sie diese Kosten gar nicht einschätzen können. Jeder Veranstalter sollte also vor Anwendung dieses Prinzips sorfältig prüfen ob es Sinn macht, dieses auch anzuwenden.

Ps. In unserem Fall wäre es uns als Veranstalter selbstverständlich peinlich gewesen, wenn alle Kosten gedeckt gewesen wären, schließlich war die Feier als Dankeschön an all unsere Freunde gedacht, nicht als Veranstaltung mit finanzieller Zielsetzung.

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1 Kommentar bei “Pay What You Want” – Experiment erfolgreich

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Hanspeda

Dezember 19th, 2007 at 19:01

I hon stott 5 Euro – 10 Euro geben! :)

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Wolfgang Toechterle's Facebook Profile

Wolfgang arbeitete nach seinem Diplomstudium mit Schwerpunkt "Tourismus & Servicemanagement" als Unternehmens- berater im Tourismus. Weitere Erfahrungen im Bereich Event- und Directmarketing in Kanada führten Ihn ins Destinationsmana- gement bei Südtirol Marketing (SMG).

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