Heute fand das (soweit ich weiß erste) Twitter Camp in Südtirol statt. Das Thema: “Ich twittere, also bin ich?” Oder: “Sachen die die Welt nicht braucht!” Ich war ja vor dem Camp ganz klar der zweiten Meinung! Bin auch bei Christian angekommen mit der Idee, mich gerne vom Gegenteil überzeugen zu lassen. Und nun? Bringts was? Und vor allem: bringts was im Tourismus?
Die Antwort: naja! Unter den Teilnehmern gab es ja Befürworter (Stefan, Hanspeda, Frankie, Martin) und Skeptiker (Christian, Antonietta und ich). Stefan hatte ein paar handfeste Argumente in der Tasche, welche es auch nahelegen würen, Twitter auch im Tourimus zu verwenden. z.B. kann man über Twitter sehr schnell Angebote an den Mann bringen indem man beispielsweise einen Code zur Verfügung stellt, über welchen man dann für eine bestimmte Zeit ein Hotel zu einem günstigeren Preis anbieten kann. Klingt im Grunde gut. Der Gast ist so indirekt aufgefordert schnell zu buchen, denn bei Twitter gehts ums schnell sein, um das Nutzen brandaktueller Infos.
Auch hab ich in meinem Post Beschwerdemanagement im Web2.0 – Youtube & Twitter gesehen, dass sich Twitter zur Bearbeitung von Beschwerden von Gästen relativ gut eignen kann. Sicherlich gibt es noch mehrere Anwendungsmöglichkeiten und wie Stefan gesagt hat: “Es kommt auf deine Kreativität an, es kommt drauf an was du draus machst”
Ich persönlich bin folgender Meinung: Twitter im Tourismus bringt nichts wenn die Struktur, Destination etc. nicht eine bestimmte kritische Größe aufweist, sprich wenn nicht eine kritische Anzahl an Menschen damit angesprochen werden kann. Ein typisches Hotel in Südtirol ist sicherlich zu klein strukturiert um mit Twitter wirklich in dem Maß arbeiten zu können, dass sich der zeitliche Aufwand lohnt. Vielleicht lohnt es sich für die Destination Südtirol? Antonietta testet ja aktuell Twitter für Südtirol. Bin gespannt zu welchem Schluß sie am Ende der Testperiode kommt… spannend spannend!
Auch Stefan hat versprochen dem Thema mal mehr Recherchezeit zu widmen und was zu posten! Wir warten Stefan! Solang bleib ich noch vorischtig und oute mich mal vorsichtshalber noch nicht als Fan von Twitter
Danke auf diesem Weg nochmals an Christian für die Gastfreundschaft und sorry für das Foto der Location OHNE Menschen… habs versäumt ein Foto zu machen
3 Kommentare bei Twitter im Tourismus: Ergebnisse des “Twitter Camps Frangart” #tcfr
Hanspeda
Juli 15th, 2009 at 14:24
ich twittere also bin ich ist von mir
- seh twitter einfach als soziale Komponente. Läuft super um Kontakte aufrecht zu erhalten.
- zusätzlich fische ich mir coole Links und Hinweise aus dem Twitterflus
- für Tourismus folgender Vorschlag. z.B: der Kronplatz. Wie wäre es wenn der erste Liftmann oben am Gipfel die Temperatur, Wind und das allgemeine Wetter stündlich Twitter? Ich hätte im Skibus bzw. bei der Anfahrt die aktuelle Situtation…
Südtirol twittert! | Kronplatz Blog
Juli 15th, 2009 at 15:03
[...] Twitterboom ist in Südtirol ausgebrochen. Gestern wurde auf der Peerterrasse dazu ein Ministammtisch [...]
Wolfgang
Juli 15th, 2009 at 19:46
Ich als “Nicht-Überzeugter”
argumentiere hier: Die Info hol ich mir einfach von der Kronplatz-Website. Und der Gast wird das auch nicht wirklich nutzen denn wer schmeißt im Urlaub am Morgen sein Notebook an um auf Twitter nachzusehen wie die Temperatur und der Wind am Konplatz ist! Ich hab als Gast die eine Woche und wenn ich hochgehn will dann geh ich… und dann kann ich ja noch den Hotelier fragen wies heut so aussieht am Gipfel…