In: Webmarketing
31 Dez 2008
Hab gestern wiedermal einen Feierabend-Deal über Teliad abgeschlossen. Menschen bezahlen mich für einen Link von meinen Blogs. Die Frage die ich mir allerdings gestern zum ersten Mal ernsthaft gestellt habe war: Wenn ich bei Teliad meine Gmail-Adresse als Referenzadresse angegeben habe, dann kann Google doch im Grunde sehen, dass ich Links verkaufe, andere also Links von mir kaufen. Kann das Einfluss auf die Stärke der Links haben?
Mal angenommen Google setzt nicht viel auf Privacy (und ganz ehrlich: davon gehe ich mal aus!) und setzt interen Suchmaschinen für Gmail-Accounts ein, welche Mails systematisch nach verdächtigen Worten wie eben dem Wort “Teliad”, von dem jeder weiß, dass es sich hier um einen Linktauschplatz handelt, durchforscht. In diesem Falle hätte Google durchaus die Möglichkeit den entsprechenden Link ganz einfach nicht zu werten oder zumindest abzuwerten, denn in der Bestätigungsmail von Teliad steht ja genau der Ort für den Link sowie die exakte Ziel-URL drinnen. Nichts leichter also als einen derartigen Vorgang, also eine Abwertung eines Links, automatisiert ablaufen zu lassen.
Hoffe nur, dass die meisten Menschen, die Links verkaufen auch die Mailadresse ihres privaten Providers angeben und nicht eine kostenloste Gmail- oder Yahoo-Adresse. Damit wären Fälle wie der meine im Verhältnis eine Seltenheit und jede Mühe von Google wäre Zeitverschwendung
Ps. klar hab ich die Mailadresse mittlerweile gewechselt!
Wolfgang arbeitete nach seinem Diplomstudium mit Schwerpunkt "Tourismus & Servicemanagement" als Unternehmens- berater im Tourismus. Weitere Erfahrungen im Bereich Event- und Directmarketing in Kanada führten Ihn ins Destinationsmana- gement bei Südtirol Marketing (SMG).
3 Kommentare bei Weiß Google von meinen Linkverkäufen?
Marc
Januar 6th, 2009 at 08:01
Es ist schwer zu sagen wie sich Google genau verhält. Dass Linkverkäufer sowie Käufer abgestraft werden ist klar, man hört immer wieder dass Teliad-Kunden ihren PR verlieren oder die Seiten ganz aus dem Index verschwinden.
Ich hätte jedoch Angst dass Google auch andere meiner Seiten dadurch genauer kontrolliert und diese dann abstraft, auch wenn ich nur manuell Links aufgebaut habe. Zur Zeit hört man nur dass die Seite wo die Links verkauft/gekauft werden abgestraft werden, aber man weiß ja nie was google in Zukunft machen wird.
Bei Google Adsense beispielsweise ist es ja auch fast unmöglich erneut einen Account zu bekommen wenn man einmal gesperrt wurde. Google kontrolliert sogar die Inhaberdaten des Domainregistranten, Adresse usw.
Wenn jemand “professionell” im Internet tätig ist würde ich von teliad und Ähnlichem abraten. Wenn jemand nur als Hobby Seiten betreibt kann er nebenbei einiges verdienen.
Wolfgang
Januar 7th, 2009 at 12:13
Hallo Marc, danke für deinen Kommentar! Sehr aufschlussreich! I gehe davon aus, dass primär jene Kunden abgestraft werden, welche das Ganze im etwas größeren Stil betreiben als ich das mache
Ansonsten pflichte ich dir bei: Vor allem für Websiten wo Geld verdient wird und Kunden abspringen oder zum Kläger werden wenn die Zugriffe mal nicht mehr passen kann ich von Linkmarktplätzen nur abraten!
Fred
Januar 7th, 2009 at 19:07
Inlinks.com anschauen. Die werden von Google nicht abgestraft. Und selbst wenn eine Abstrafung kommt, so wirkt sich das nicht auf den Traffik aus.